Die fernöstliche Entspannungslehre für innere Balance
Reiki ist eine Form des ”Handauflegens", und - ebenso wie die Akupressur - für jeden Menschen erlernbar. Hier möchten wir Dich eingehender über die Herkunft dieser Methode informieren und erläutern welchen Einfluss sie auf das Wohlbefinden haben kann.
Uraltes Wissen aus Tibet
Schon vor Tausenden von Jahren entwickelten die Tibeter eine Form des
”Handauflegens", das sogenannte Reiki (sprich: Ree-ki), das eine ganzheitliche Wirkung auf Körper und Seele hat. Als Grundlage für diese Methode nutzten sie ihr tiefes Verständnis über die Zusammenhänge von Materie und Energie, jedoch
waren nur wenige in diese Kunst eingeweiht. Lange Zeit schien dann dieses Wissen verloren zu sein, bis es der Japaner Dr. Mikao Usui Ende des 19. Jahrhunderts in 2.500 Jahre alten Sanskritschriften wiederentdeckte und an seine Schüler
weitergab. Mittlerweile hat diese sanfte Methode weltweit eine große Anhängerschaft. Allein in Deutschland schätzt man die Zahl der Reiki-Praktizierenden auf weit über 500.000 Menschen. Die einen nutzen es für sich selbst, die anderen
erlernen es, um ihren Mitmenschen etwas Gutes zu tun.
Ein Strom unsichtbarer Kräfte
Jeder kennt eine der typischsten Reaktionen auf Schmerz: Man legt die
Hand genau dorthin, wo es weh tut. Sei es der pochende Zahn, der wund gelaufene Fuß oder die verspannte Schulter - das Auflegen der Hände geschieht unbewusst bzw. intuitiv. Reiki ist eine erweiterte Form dieser naturgegebenen Reaktion. Die
Silbe Rei" steht für universal und ki" für Energie. Es geht hier also um eine universelle beziehungsweise allumfassende Energie. Die Lehre besagt, dass sie in jedem kleinsten Winkel des Universums vorhanden ist und man sich die
unsichtbaren Kraftfelder zunutze machen kann. Der Reiki-Geber tut das, indem er seine Hände auf bestimmte Körperpartien auflegt. Er wird in diesem Moment zu einer Art ,,Kanal", so dass die universelle Energie durch ihn hindurch zum
Reiki-Empfänger fließen kann. Zumeist geschieht das über die so genannten Chakren. Darunter versteht man Energiezentren, über die jedes Lebewesen verfügt. Über diese Chakren wird Reiki besonders intensiv aufgenommen und gelangt dorthin, wo
es wirken soll.
Körper und Seele im Einklang
Vor der Berührung ist es erforderlich, sich die Hände zu waschen und die
Innenflächen durch schnelles aneinanderreiben zu wärmen. Auch sollte man zuvor jede Möglichkeit einer akustischen Störung durch Telefon, laute Musik oder sonstige Hintergrundgeräusche ausschließen. Die Kraft des Reikis bahnt sich ihren Weg
dorthin, wo sie gebraucht wird. Sie kann Verspannungen lösen, fördert den Ausgleich zwischen körperlichem und seelischem
Befinden, baut innere Blockaden wie Ängste, Scheu oder Verwirrung ab und hilft auch beim Stressabbau. Für eine anhaltende Wirkung ist es allerdings wichtig, das Handauflegen zwei- bis dreimal wöchentlich zu wiederholen. Wenn es um Stressabbau oder Entspannung geht, dann kann Reiki als ausschließliche Methode angewandt werden und kann zu erstaunlichen Erfolgen führen.
Kurze Lehrzeit, starke Wirkung
Reiki unterliegt klaren Regeln und dem uralten tibetischen Wissen, das
für jeden Interessenten ohne medizinische Vorkenntnisse erlernbar ist. Natürlich können Sie jederzeit auch ,,einfach so" Ihre Hände auflegen und damit ihr Wohlbefinden stärken. Der Effekt wird jedoch ungleich intensiver, wenn Sie sich
die Grundkenntnisse des Reikis angeeignet haben. Dass mit Reiki eine besondere, wenngleich mit Logik nicht erfassbare Wirkung erzielt wird,
bestätigen nicht nur Heilpraktiker, sondern inzwischen auch manche Mediziner. Einige von ihnen bieten es sogar als Extratherapie in ihrer Praxis an.
Die Ausbildung erfolgte im Institut für Bioenergetik, eine anerkannte Schule des DGH (Dachverband geistiges Heilen).
